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Demo am 22. September: "Freiheiten verteidigen und tanzen"

Zur Teilnahme von verschiedenen Sektionen der Hedonistischen Internationale an der Demonstration "Freiheit statt Angst - stoppt den Überwachungswahn!" erklärte Sprecherin Karena Eliotti:

"Die Vielfalt der Beteiligung an der Demonstration aus fast allen Teilen der Gesellschaft zeigt, dass sich die Menschen Sorgen um ihre Freiheit machen. Denn schneller als Orwell sich es hätte ausdenken können, kommen täglich Vorschläge und Gesetze hinzu, die das Land zielsicher in Richtung Polizeistaat entwickeln."

Diese Entwicklung müsse gestoppt werden. Außerdem sei es wichtig Sicherheit anders zu definieren: "Sicherheit ist auch, wenn sich die Menschen nicht jeden Tag darüber Sorgen machen müssen, wie sie über die Runden kommen." Diese Aspekte der Sicherheit würden immer wieder ausgeblendet, stattdessen betreibe die Regierung Panikmache um die Menschen zu verängstigen - und so eine Legimationsgrundlage für den Abbau der Freiheitsrechte zu haben.

"Wir haben weder Lust auf den Kontrollstaat der Bundesregierung, noch werden wir uns von Parteien verarschen lassen. Wer wie DIE LINKE in Berlin still und heimlich die Polizeigesetze verschärft - um sich dann auf der Demonstration als Bürgerrechtspartei zu generieren, hat alle Glaubwürdigkeit verloren. Das gilt natürlich genauso für Grüne und FDP."

Dennoch freuen sich die beteiligten Sektionen auf eine große Demonstration aus fast allen Teilen der Gesellschaft. Die Hedonistische Internationale ist mit eigenen Musikwagen im MayDay-Block dabei. "Wir wollen keine zahmen Abwehrkämpfe, sondern mehr Freiheit. Die Demo am 22. September ist erst der Anfang."