dieser Text wurde uns zugesandt von einer Schwester der Linken Schwestern des Hedonismus (LSDH).
1. Stell dir vor du bist eine Frau. Du lebst kreativ. Du machst Musik. Du bist alleine. Deine alte Rock n Roll Welt versteht dich nicht mehr, und du sie nicht mehr.
Du hast den geschundenen RocknRoll, den Totgerittenen, den Bach runter gehen sehen und auf Acid ist dir all das was du dachtest jemals gewesen zu sein, um die Ohren geflogen.
Denn du warst tanzen... heimlich auf einer Technoparty, und jetzt hast du keine Lust mehr dich auf eine Bühne zu stellen, einsames Projektionsflächen- Dasein.
Du hast vergessen, was du jemals auf deiner Gitarre zu spielen gelernt hast und deine Band erklärt dich für verrückt. Du verläßt dein geschütztes Rock n Roll Nest, das dir über viele Jahre hinweg eine Identität gab, die dir zum Knast wurde. Ein Traum, aus dem ein Albtraum wurde, der dich verfolgt hat, wie ein alter Dinosaurier!
2. Und so machte ich mich auf die Suche und ich fand eine neue Familie, eine neue Gitarre namens Groovebox, die gerade frisch erfunden worden war und den Garagen-Trance. Use your Illusions, Live your dreams... doch Träume kriegen Kinder.
Manchmal fühle ich mich ganz schön alleine. Wo sind meine Schwestern?
Was habe ich erwartet von Psychedelic Trance und Tribal Culture?
Love, Peace und Happiness, sexuelle Freiheit, Selbstbestimmung und Entfaltung... und was dann?
Der Albtraum kehrt zurück, denn jeder kämpft um sein Stück von der Torte anstatt die Torte an sich zu pflegen.Warum sollten die Menschen hier anders sein als im Rock n Roll.
Musik ist ein Geschäft...
Musik ist ein Geschäft, das lebt von Rollenverteilung, Leistungs- und Technikwahnsinn, Vorurteilen, Projektionen, Abcheckerei...
Der Traum, der hier geträumt wird, heißt von seiner Kunst leben zu können, das ist ein schönes Ziel, erstrebenswert und doch ein Luxus.
Im Klartext heißt das Konkurrenzdenken und Gewinnstreben auf Kosten von Anderen, oder einfach: Brudermord, Schwestermord, Völkermord... Selbstmord!
Es macht mir einfach Angst, ich habe schon zuviele daran durchdrehen gesehen.
Werft doch die Händler aus dem Tempel.
3. Und trotzdem liebe ich die Parties immer noch, das Tanzen,die Musik, die Leute, den Flow diese gesamte Atmosphäre, die Realität ist schön, solange sie mit sich spielen läßt.
Ich liebe den Rock n Roll solange er ekstatisch ist, Bewegung und Veränderung bedeutet und nicht Erhalt des Status Quo auf Kosten von Anderen. Gemeinsam abfeiern, ist das Potential, das er hat und als Psychedelic
Trance erst recht. Ich habe keine Lust auf Gegockel, keine Lust in stille Anbetung zu versinken, ich will Spaß!
Ich will Playboys und zwar Richtige und die sind leider selten! Die meisten Männer lassen nicht gerne mit sich spielen.Denn ihr Leben war und ist hart und wir Frauen neigen ja auch heute noch dazu, die Verantwortung
abzugeben. Die Realität verändern wir dadurch jedoch nicht. Solange wir machen lassen, anstatt selbst zu machen. Solange wir uns erzählen lassen anstatt selbst zu erzählen, solange wir an Götter glauben, anstatt an
uns selbst.
Hey Schwestern, das ist His-Story, Wo ist Her- Story?
Laßt uns zusammen abfeiern und unseren Jungs die Möglichkeit geben, die Schwerter beiseite zu legen, sich
locker zu machen und das Leben zu genießen.
Laßt euch nicht ans Kreuz nageln - Auferstehung jetzt!
Jesus was a Rock n Roller. We are Raver-Girlz!
Im Auftrag der Linken Schwestern des Hedonismus (LSDH)
Muschipower is dedicated to power of the goddess
represented by the life and work of our (grand)mothers, sisters and daughters!