Die elfjährige Alex wurde mit den äußerlichen Geschlechtsmerkmalen eines Jungen geboren, fühlt sich aber als Mädchen. Ein Berliner Jugendamt und Ärzte der Charité möchten sie deshalb zwangsweise in die Psychiatrie stecken.
Klingt wie ein schlechter Witz aus vorsintflutlichen Zeiten?
Stimmt. Leider ist es aber die Realität.
Sich da auf den behördlichen Gang der Dinge zu verlassen, die schon rechtzeitig merken werden, dass das Kind nicht in die geschlossene (!) Psychiatrie gehört, wird nichts nützen.
Wir finden es deshalb wichtig, dass sich mehr Menschen für die Anerkennungsschwierigkeiten von Transsexuellen und den immer mal wieder auftauchenden Irrsinn von Zwangseinweisungen interessieren und unterstützen deshalb den Aufruf des Aktionsbündnis ALEX.
Niemand sollte dazu gezwungen sein, sich auf eines der beiden Geschlechter, die im Angebot sind zu beschränken/festzulegen. Ebenfalls sollte kein Mensch, dessen psychologisches und biologisches Geschlecht nicht übereinstimmen, stigmatisiert, diskriminiert oder gar pathologisiert werden.
Geschlechtsidentität ist ein Recht, keine Krankheit!
Kommt alle zur Solidaritätskundgebung am Montag, 26.03.12 um 15 Uhr vor der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Bernhard-Weiß-Str.6, 10178 Berlin-Mitte, S/U Alexanderplatz
http://bewegung.taz.de/termine/zwangspsychiatrisierung-von-alex-sofort-s...
http://www.ethikrat.org/dateien/pdf/stellungnahme-intersexualitaet.pdf
http://www.freie-radios.net/46725
Ich hätte schon lange
Ich hätte schon lange Strafantrag wegen Verdacht des Verstoßes gegen Art. 2 GG gestellt. Traut sich das wiedemal keiner?